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Urologie der Frau

Wir behandeln urologische Erkrankungen von Frauen jeden Alters – und haben uns darauf eingestellt, in der Untersuchung wie in der Beratung.

„Eine Frau ist nicht besser, sie ist anders.“
Ursula von der Leyen

Bei uns finden Sie Gehör

Sie wünschen sich eine Praxis, in der man Ihnen zuhört, die Sie ernst nimmt und Ihren Beschwerden auf den Grund geht, um sie ursachenspezifisch zu behandeln? Dann sind Sie hier richtig: Wir haben uns auf Sie eingestellt und nehmen uns die Zeit dafür.

Frauen jeden Alters sind bei uns in Behandlung; sie machen einen großen Teil unserer Patientinnen und Patienten aus. Unter den Begriff Urologie der Frau fällt dabei alles, was mit den ableitenden Harnwegen zu tun hat: Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre, dazu das weibliche Genitale und der Beckenboden.

Solche Beschwerden verlangen eine eigene Sichtweise und eine Beratung, die darauf zugeschnitten ist: Die Frau mit ihren besonderen Bedürfnissen steht bei uns im Mittelpunkt. Das reicht bis in die Behandlung hinein – wie in vielen anderen Bereichen der Medizin gibt es auch bei Medikamenten geschlechtsspezifische Unterschiede in Wirkung und Verträglichkeit. Eine individuelle Behandlung ist unser Ziel.

Häufige Erkrankungen

Welche Beschwerden uns am häufigsten begegnen, lässt sich nach den betroffenen Organen ordnen.

  • Nieren und Harnleiter

    Nierensteine, angeborene Fehlbildungen und Abflussstörungen wie Harnleiterabgangsstenosen oder Harnleiterengen. Nierentumore treten gelegentlich auf.

  • Blase und Harnröhre

    Blasenentleerungsstörungen sowie Harnleiter- oder Blasentumore sind nicht selten.

  • Infektionen und Sexualität

    Besonders häufig sind wiederkehrende Harnwegsinfekte und Blasenentzündungen, dazu Beschwerden im Zusammenhang mit dem Geschlechtsverkehr und Sexualstörungen. Hinzu kommen spezifische urogenitale Infektionen wie Chlamydien, Mykoplasmen oder Trichomonaden, die zu den Geschlechtskrankheiten zählen.

  • Kontinenz und Beckenboden

    Harninkontinenz, Reizblase, häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen, Interstitielle Cystitis (IC), Stressharninkontinenz, Drang- oder Urge-Inkontinenz und Beckenbodensenkungen – dazu Folgeprobleme nach einer Chemo- oder Strahlentherapie anderer Tumorerkrankungen. Dieser Erkrankungskomplex ist einer der häufigsten Behandlungsanlässe in unserer Praxis.

  • Schwangerschaft

    Auch spezifische Probleme in der Schwangerschaft benötigen gelegentlich eine urologische Behandlung.

Wie wir den Beckenboden untersuchen, lesen Sie im Abschnitt Der Beckenboden.

Die Übersicht nennt die häufigsten Anlässe, nicht alle. Zur gesetzlichen Krebsfrüherkennung und zu den erweiterten Vorsorgeuntersuchungen gibt es eine eigene Seite: Früherkennung und Prävention.

Der Beckenboden

Der Beckenboden ist die innere Kraftquelle für das urogenitale Wohlbefinden und die Gesundheit der Frau – und beim Mann ebenso. Nur wird er oft nicht einmal wahrgenommen. Rund um Schwangerschaft und Geburt muss er Höchstbeanspruchungen überstehen, danach wird er häufig vergessen. Im höheren Lebensalter kann sich das bemerkbar machen.

Wahrnehmungsschulung

Etwa 30 Prozent aller Frauen wissen nicht, wie sie den Beckenboden anspannen können. Vorbeugen ist besser als heilen – deshalb beginnen wir mit der Schulung der Wahrnehmung.

Beckenboden-Funktionsdiagnostik

Um sichtbar zu machen, was der Beckenboden tatsächlich tut, kombinieren wir mehrere Verfahren.

Was wir dabei einsetzen

  • Manuelle Muskelfunktionsprüfung
  • Flow-EMG-gesteuerte Diagnostik
  • Biofeedback und Elektrostimulation
  • Beckenboden-Ultraschall

Der Beckenboden-Ultraschall macht die Anspannung der Beckenbodenmuskulatur für Sie sichtbar. So lässt sich der Effekt der Beckenbodenkontraktion an der Blase direkt beobachten – und bei Bedarf behandeln.

Diagnose und Therapie von Inkontinenz

Kontinenz- und Beckenbodenerkrankungen diagnostizieren und behandeln wir hier in der Praxis. Unser zentrales Ziel dabei ist eine zügige und schonende Behandlung – denn die Beschwerden sind individuell meist sehr unterschiedlich.

Biofeedback heißt, dass ein Gerät eine Körperfunktion sichtbar oder hörbar macht, die man sonst nicht wahrnimmt – hier die Anspannung des Beckenbodens. Die Elektrostimulation arbeitet umgekehrt: Sie löst die Anspannung über einen schwachen Reizstrom aus. Ein EMG (Elektromyografie) misst die elektrische Aktivität eines Muskels.

Beckenboden-Check-Up

Nicht jede Frau, die sich Sorgen macht, hat schon Beschwerden. Für genau diese Situation gibt es den Beckenboden-Check-Up.

Für wen der Check-Up gedacht ist

Er richtet sich an Frauen, die sich über Inkontinenz oder Senkungen Sorgen machen, ohne ausgeprägte Beschwerden zu haben. Insbesondere vor und nach Geburten ist die Untersuchung sinnvoll.

Wir beurteilen dabei die Funktionalität des Beckenbodens durch Tasten und Ultraschall. Zeigt sich Bedarf, empfehlen wir Ihnen anschließend eine gezielte und kontrollierte Beckenbodenrehabilitation.

Der Beckenboden-Check-Up ist keine Kassenleistung; Sie können ihn als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) in Anspruch nehmen. Vor jeder IGeL erhalten Sie von uns einen schriftlichen Kostenvoranschlag – Sie entscheiden ohne Zeitdruck.

Ob ein Check-Up in Ihrer Situation sinnvoll ist, besprechen wir vorher in Ruhe mit Ihnen. Sprechen Sie uns einfach an, telefonisch unter 0251 - 47092.

Für die Therapie haben wir ein eigenes Haus: das Therapiezentrum Urobalance für funktionelle und regulative Urologie und Beckenbodentherapie, Winkelstraße 11, 48143 Münster. Zur Website von Urobalance (öffnet in neuem Fenster).

Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen? Rufen Sie uns an unter 0251 - 47092 – oder buchen Sie Ihren Termin direkt online.

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